1. Einwohnerfragen
Es gab keine Einwohnerfragen.
2. Kommunale Wärmeplanung
hier: Kenntnisnahme des Wärmeplans der Gemeinde Unterensingen gemäß dem vorliegenden Abschlussbericht
Die Kommunale Wärmeplanung für Unterensingen wurde gemeinsam mit mehreren Nachbarkommunen erarbeitet und den Gremienmitgliedern aller beteiligten Kommunen vorgestellt. Frau Dipl.-Ing. Anne Jüttner vom beauftragten Planungsbüro EnergyEffizienz GmbH präsentierte in der Sitzung die Ergebnisse und stand für Fragen zur Verfügung.
Die Planung umfasst eine Bestandsanalyse des Gebäudebestands, des aktuellen Wärmebedarfs und der bestehenden Netzinfrastruktur sowie eine Potentialanalyse zu zentralen und dezentralen erneuerbaren Energiequellen und Abwärme. Darauf aufbauend wurde ein Zielszenario für eine klimaneutrale Wärmeversorgung sowie eine Wärmewendestrategie mit Maßnahmen und Handlungsempfehlungen entwickelt.
Als wesentliche Ergebnisse werden für die Einzelversorgung insbesondere Wärmepumpen empfohlen. Für die zentrale Versorgung wurde ein Wärmenetzeignungsgebiet auf Basis oberflächennaher Geothermie im südwestlichen Bereich Unterensingens ausgewiesen sowie für große Teile des Gemeindegebiets ein Prüfgebiet für Wasserstoff definiert. Ein weiterer wichtiger Baustein ist die energetische Sanierung.
Die Öffentlichkeit wurde im Jahr 2025 beteiligt, Stellungnahmen zum Abschlussbericht gingen nicht ein. Der Gemeinderat nahm den Wärmeplan zur Kenntnis.
3. Prüfung der Bauausgaben 2018 – 2022
hier: Kenntnisnahme über den endgültigen Abschluss der Prüfung
Die Gemeindeprüfungsanstalt hat im Februar 2026 den Abschluss der Prüfung der Bauausgaben für die Jahre 2018 bis 2022 gegenüber der Rechtsaufsichtsbehörde erklärt. Der Gemeinderat wurde über den endgültigen Abschluss der Prüfung unterrichtet.
4. Bauvorhaben
4.1 Flustück Nr. 25/1, Hofgasse 3
hier: Einbau einer Dachgaube in einem Wohn- und Geschäftshaus
Hauptamtsleiterin Stoll erklärt, dass für das Grundstück der einfache Bebauungsplan „Braike“ gilt, der nur wenige Vorgaben enthält. Gründe, die gegen den Einbau einer Dachgaube sprechen, seien nicht ersichtlich.
Der Gemeinderat erteilte das gemeindliche Einvernehmen nach § 36 Abs. 1 BauGB einstimmig.
5. Bekanntgaben und Verschiedenes
Sachbeschädigungen
Bürgermeister Robin Lars Schmitt berichtet über Sachbeschädigungen in der Nacht von Donnerstag auf Freitag. Betroffen waren das Kindeum 35, der Musikpavillon und das Bürgerhaus. Dabei wurden unter anderem Scheiben eingeschlagen, Sektflaschen zerschlagen sowie ein Feuerlöscher entleert.
Von den drei Tatverdächtigen seien zwei Jugendliche polizeibekannt.
Im Gremium wurde die Frage nach möglichen Sicherheitsmaßnahmen wie Überwachungskameras angesprochen. Bürgermeister Schmitt erklärte, dass hierbei rechtliche, wirtschaftliche und praktische Aspekte zu berücksichtigen seien. Eine rechtliche Prüfung laufe derzeit.
6. Anfragen der Gemeinderäte
Im Gemeinderat wurden Fragen zum Stand des Hauptgebäudes der Grundschule, zum Glasfaserausbau, zu Sperrungen und Busumleitungen, zur Renovierung der Kirchstraße 36 und zum neuen Rathaus gestellt.
Für das Hauptgebäude der Grundschule kann nach den ersten Bauabnahmen durch Architekt Herrn Brost eine Übersicht und Mängelliste erstellt werden. Beim Glasfaserausbau werden zunächst nur dringende Mängel bearbeitet, während der Ausbau planmäßig fortschreitet. Verzögerungen bei den Endbelagsarbeiten wurden erläutert. Die Verwaltung setzt sich dafür ein, dass die Busse die Umleitung korrekt befahren und die Information für die Bürgerinnen und Bürger verbessert wird. Eine Tempo-30-Zone für die Umleitungsstrecke wurde bei der Verkehrsbehörde bereits angefragt.
Die Renovierung der Kirchstraße 36 ist weitgehend abgeschlossen; das Obergeschoss wurde abgeschliffen. Eine Begehung mit dem Gemeinderat ist für April geplant. Rückmeldungen zu den im Dachgeschoss gelagerten Gustav-Kemmner-Bildern stehen noch aus.
Am neuen Rathaus wurden bereits Mängel behoben, dennoch bestehen weiterhin Dachprobleme, wodurch Zahlungen für Arbeiten am alten Rathaus von derselben Firma zurückgehalten werden.


