Gemeinde Unterensingen

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Willkommen in Unterensingen

liebens- und lebenswerte Gemeinde inmitten der Region Stuttgart

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Äcker und Wiesen nicht betreten - Keine frei laufenden Hunde auf landwirtschaftlichen Flächen - Kein Reiten oder Fahren über Äcker und Wiesen

Die Klagen aus der Bevölkerung über das rücksichtslose Verhalten von Mitmenschen nehmen wieder vermehrt zu.
Spaziergänger gehen oder Reiter reiten ohne Rücksicht auf die Vegetationszeit über bewirtschaftete Felder, Weiden und Wiesen. Auto-, Motorrad-, Fahrradfahrer fahren über bewirtschaftete Felder, Weiden und Wiesen. Hundehalter oder –führer lassen dort ihren Hund die Notdurft verrichten.
Daher unsere eindringliche Bitte an Sie, sich die nachfolgenden Ausführungen durchzulesen und zu beachten:
Ein Recht auf Erholung in der freien Landschaft hat jeder. Viele Hundebesitzer sind sich aber nicht darüber bewusst, dass die Tiere ihre Notdurft weder in privaten Vorgärten noch in landwirtschaftlich genutzten Wiesen und Äckern verrichten dürfen.
Es herrscht ein Betretungsverbot für landwirtschaftliche Flächen innerhalb der Vegetationsperiode von 01. März bis 01. November. So dürfen landwirtschaftlich genutzte Flächen in der Zeit zwischen Saat und Ernte, bei Grünland in der Zeit des Aufwuchses und der Beweidung nicht betreten werden.  Sonderkulturen, insbesondere Flächen, die dem Garten-, Obst- und Weinbau dienen, dürfen nur auf Wegen betreten werden.
Jeder Hundebesitzer hat dafür Sorge zu tragen, dass von seinem Hund keinerlei negative Auswirkung für Mensch und Natur ausgeht.
Nach § 44 des Naturschutzgesetzes (NatSchG) dürfen landwirtschaftlich genutzte Flächen während der Nutzzeit nur auf Wegen betreten werden. Diese Regelung gilt natürlich nicht nur für Menschen, sondern auch für mitgeführte und zu beaufsichtigende Hunde, Pferde usw.
Verstöße hiergegen stellen Ordnungswidrigkeiten dar und können gemäß § 69 Abs. 2 LNatSchG mit empfindlich hohen Geldbußen bis zu 15.000 Euro geahndet werden.
Allgemein gilt: Die freie Landschaft ist keine Müllkippe. Nach § 44 Abs. 4 NatSchG ist jedermann auch verpflichtet, von ihm anlässlich des Betretens der freien Landschaft abgelegte Gegenstände und Abfälle wieder aufzunehmen und zu entfernen. Verstöße hiergegen stellen Ordnungswidrigkeiten dar, die zum Teil mit hohen Geldbußen bis zu 15.000 Euro geahndet werden können.
Der allzu sorglose Spaziergang in der Feldflur kann also für den Halter oder Führer eines Tieres zu einer äußerst kostspieligen Sache werden.
 
Wir bitten deshalb alle Halter oder Führer eines Tieres dafür Sorge zu tragen, dass das Tier seine Notdurft nicht auf öffentlichen Straßen, Gehwegen, öffentlichen Grün- und Erholungsanlagen, Spielplätzen, in sonstigen öffentlichen Einrichtungen sowie auf privaten Grundstücken Dritter verrichtet. Dennoch dort abgelegter Kot hat der Halter oder Führer eines Tieres unverzüglich zu entfernen.
Hierfür finden Sie die aufgestellten Hundekotstationen mit entsprechenden Hundekottüten, sowie der Möglichkeit diese Tüten samt Kot zu entsorgen.
Führen Sie sich selbst als Verbraucher – z. B. beim Gemüse- und Salatanbau, Gras welches als Nahrung dient – vor Augen, dass der Kot eines Tieres gerade in landwirtschaftlichen Grundstücken dazu führt, dass Erntegut verunreinigt werden kann und so in die Nahrungskette gelangt.
Nicht gestattet ist auch das Reiten über Äcker und Wiesen. Besonders ärgerlich ist es, wenn Autofahrer sowie Motorradfahrer, Fahrradfahrer, Mountainbiker keinen Halt vor Wiesen und zum Teil frisch gesäten Ackerflächen machen.
Bitte tragen Sie zu einem gedeihlichen Miteinander bei.
Nehmen Sie Ihren Müll mit nach Hause.
Bewegen Sie sich und Ihre Tiere nur auf ausgewiesenen Wegen.
Tragen Sie durch Ihr Verhalten dazu bei, dass kein Kot, Müll usw. in die Nahrungskette gelangt.
Nehmen Sie Rücksicht.