Gemeinde Unterensingen

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Willkommen in Unterensingen

liebens- und lebenswerte Gemeinde inmitten der Region Stuttgart

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Wann bzw. in welcher Reihenfolge kommen die Baugebiete "Mittlere Braike" sowie "Weiher"?

Auf Grund vermehrter Anfragen aus der Bevölkerung ist es der Verwaltung wichtig, Sie alle über den aktuellen Sachstand und das geplante weitere Vorgehen in Sachen Baugebietsentwicklungen unserer Gemeinde zu informieren.

Auf Grund vermehrter Anfragen aus der Bevölkerung ist es der Verwaltung wichtig, Sie alle über den aktuellen Sachstand und das geplante weitere Vorgehen in Sachen Baugebietsentwicklungen unserer Gemeinde zu informieren.
 

  1. Es ist schon seit Jahren klar und bisher stets so kommuniziert worden, dass die „Mittlere Braike“ Priorität 1 hat.
    Dies hat sowohl städtebauliche wie auch wirtschaftliche Gründe.
    Städtebaulich gesehen ist die „Mittlere Braike“ eine große Bebauungslücke und bereits von vier Seiten mit einer vorhandenen Bebauung geschlossen.
    Wirtschaftlich gesehen ist die Gemeinde in der „Mittleren Braike“ im Gegensatz zum „Weiher“ bereits im Eigentum von relativ vielen Grundstücken.
    Somit kann sie im Baugebiet „Mittlere Braike“ auch sehr viel mehr Bauwillige zu ihrem Glück verhelfen.
  2. Sofern die momentan noch laufenden Grundstückverhandlungen in der „Mittleren Braike“ erfolgreich abgeschlossen werden, wird nächstes Jahr das Bebauungsplanverfahren für dieses Baugebiet durchgeführt.
    Aus heutiger Sicht gehen wir dann davon aus, dass 2023 die Grundstücke dann voll erschlossen und somit dann auch bebaubar sein werden.
  3. Sollten die Verhandlungen bei der „Mittleren Braike“ ins Stocken geraten oder sogar scheitern, rückt das Baugebiet „Weiher“ sofort in den Fokus aller Bemühungen.
  4. Nach (positiv oder negativ) abgeschlossenen Grundstücksverhandlungen in der „Mittleren Braike“ wird der Gemeinderat über das „ob“ und „wann“ einer Baugebietsentwicklung „Weiher“ in öffentlicher Sitzung beraten und entscheiden.
  5. Diese Beratung des Gemeinderats bezüglich des Baugebiets „Weiher“ kann erst erfolgen, wenn die notwendigen Grundlagen für eine Entscheidung des Gemeinderats auf dem Tisch liegen.
    Dazu gehören ganz entscheidend unter anderem eine Grobschätzung aller Erschließungskosten, auf Grund der dortigen Hanglage das große Thema „Oberflächenentwässerung“ sowie die rechtliche Klärung von diversen Erschließungsbeitragspflichten.
    Realistischer Weise wird der Gemeinderat dann im Januar/Februar nächsten Jahres diese Grundsatzentscheidung über das Baugebiet „Weiher“ treffen. Vorher liegen die Grundlagen für eine Entscheidung schlicht nicht vor.
  6. Die sich im Laufe der vergangenen Monate ergebenen Fragen und Probleme bezüglich des „Weihers“ konnte man zum Zeitpunkt der Bürgerinformationsveranstaltung Anfang dieses Jahres schlicht noch nicht wissen.
    Es liegt viel mehr im Wesen einer Baugebietsentwicklung, dass man zu Beginn Fragen und Probleme allerhöchstens andiskutieren aber noch nicht vertieft betrachten oder gar bewerten kann.
  7. Das angestrebte verkürzte Bebauungsplanverfahren nach § 13 b Baugesetzbuch ist auf Grund der dargestellten umfangreichen Probleme und Erschwernisse im Baugebiet „Weiher“ zeitlich nicht mehr leistbar.
  8. Sowohl bei der „Mittleren Braike“ als auch beim „Weiher“ muss die Gemeinde jeweils mit mehreren Millionen Euro in Vorleistung gehen.
    Ein paralleles Realisieren beider Baugebiete dürfte finanziell nicht leistbar sein.
    Über eine zeitlich versetzte Realisierung der Baugebiete kann und muss im Gemeinderat sicherlich noch diskutiert werden.

 
Sieghart Friz
Bürgermeister
05.11.2020